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Macht Ihr Kind Ihnen Kummer, weil es sich schlecht entwickelt? Etwa, weil es kleiner ist als Gleichaltrige, ohne Appetit und Energie oder andauernd krank? Oder weil es hyperaktiv ist, sich schlecht konzentrieren und lernen kann? Ursache kann ein Nährstoffmangel sein, zum Beispiel eine Unterversorgung mit Zink.
Das rasante Wachstum bei Kindern und Jugendlichen bedingt natürlich einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Einer der „Hauptmotoren“ für die körperliche und geistige Entwicklung ist Zink.
Zink aktiviert das Entstehen neuer Zellen, ist am Aufbau von Skelett, Muskeln, Haut, Blut und allen Organen, auch Gehirn und Nervensystem entscheidend beteiligt. Es ist ein Baustein von Eiweißen, die lebenswichtige Prozesse wie z.B. Stoffwechsel und Hormonhaushalt steuern. Ein Zinkmangel kann deshalb zu Wachstumsstörungen, beeinträchtigter Gehirnleistung und verzögerter Geschlechtsreife führen.
„Bist du groß geworden!“ Diesen erstaunten Ausruf hört man immer wieder. Und wirklich: Die Entwicklungsschübe bei Kindern und Jugendlichen sind enorm! Sie verlaufen in 3 Phasen:
Alarmsignale für Zinkmangel
Für zahlreiche Vorgänge in diesen Phasen braucht der Körper viel Zink! Für das richtige „Auslesen“ von Erbinformationen zum Beispiel, für die extrem schnelle Vermehrung von Zellen oder die Produktion von Hormonen, wie etwa Wachstumshormonen. Doch wechselhafter Appetit, kindliche Launen oder pubertäre Vorlieben machen es Eltern oft schwer, ihren Nachwuchs zu gesundem Essen zu bewegen. Isst er zu wenig Fisch, Fleisch, Vollkorn- und Milchprodukte, kann schnell ein Zinkmangel entstehen. Mögliche Warnzeichen:
Sehr viele Kinder sind nicht gesund ernährt, bemängeln Ärzte und Ernährungswissenschaftler. Rund zwei Drittel von ihnen z.B. essen nicht regelmäßig Obst und Gemüse, stattdessen eher fett- und zuckerreiche „Kinderprodukte“, Fertigkost, Pommes, Burger usw.
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