gpointstudio - stock.adobe.com
Ein grippaler Infekt ist zwar keine Grippe, sondern „nur“ eine sehr schwere Erkältung. Doch man sollte ihn nicht unterschätzen: Er kann uns richtig außer Gefecht setzen und starke Beschwerden bereiten, z.B. quälenden Husten, Hals- und Ohrenschmerzen, Druck im Nasen- und Stirnhöhlenbereich, manchmal auch Fieber.
Häufig wächst sich eine harmlose Erkältung auch zu einem schweren Infekt aus, weil die Viren von Nase und Rachen aus in die unteren Luftwege – die Bronchien – wandern, die Nebenhöhlen der Nase oder den Hals befallen, bei Kindern oft auch die Ohren. Dann drohen vereiterte Bronchien, entzündete Mandeln oder Nebenhöhlen oder auch eine Mittelohrentzündung.
Sie können aber vorbeugen, indem Sie die Erkältung in Schach halten. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Immunsystem nicht schlapp macht – etwa durch zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol, anstrengende Aktivitäten oder eine einseitige Ernährung. Auch ein Zinkmangel wäre fatal, weil das Immunsystem diesen Vitalstoff an allen Ecken und Enden für zahlreiche Vorgänge der Virenbekämpfung dringend braucht.
Bei einem schlappen Immunsystem haben Viren leichtes Spiel. Oft docken dann zusätzlich Bakterien an – und verschlimmern die Erkrankung noch. Arbeiten Sie deshalb nicht gegen, sondern für Ihr Immunsystem und mit ihm zusammen! So geht’s:
Diese Fragen werden Ärzten immer wieder gestellt:
Wie lange dauert ein grippaler Infekt?
Grippaler Infekt: Medikamente nehmen?
Grippaler Infekt: Hausmittel sinnvoll?