Starke Knochen wünscht sich wohl jeder. Vor allem Frauen in den Wechseljahren wissen um die erhöhte Gefahr von Osteoporose (Knochenschwund) und versuchen oft, mit Calciumpräparaten gegenzusteuern. Doch brauchen die Knochen weit mehr, um stabil und belastbar zu bleiben.
Dazu gehört neben Vitamin D und anderen Vitalstoffen auch das Spurenelement Zink. Bei einem Zinkmangel wäre eine gesunde Knochenbildung gar nicht möglich, könnte zum Beispiel Calcium nicht richtig in den Knochen eingebaut werden.
So zeigen sich in Blut und Knochen älterer Menschen mit Osteoporose typischerweise auch erniedrigte Zinkkonzentrationen, ebenso bei Personen mit starkem Knochengewebsverlust im Kieferknochen.
Viele stellen sich die Knochen als starre Gebilde vor, die ein Leben lang unverändert bleiben. Doch weit gefehlt! Das Skelett erneuert sich mehrmals im Leben. Knochen sind ein überaus lebendiges Gewebe: Um vital zu bleiben und sich den Erfordernissen anzupassen, bauen sie sich ständig auf, ab und wieder auf… Andernfalls könnten ja auch Brüche nicht wieder verheilen.
Zwar wird im Kindes- und Jugendalter bis etwa zum 30. Lebensjahr eine Gipfelknochenmasse aufgebaut, die danach nicht mehr erhöht werden kann. Und ab etwa 40 geht davon natürlicherweise pro Jahr gut 1 % an Masse wieder verloren. Doch kann ein jeder mit der richtigen Ernährung und ausreichend Bewegung dazu beitragen, dass Knochenaufbau- und Knochenabbau-Prozesse in einer gesunden Balance bleiben!
Zink macht die Knochen stark
Nicht umsonst steckt ein Drittel des gesamten Zinkgehalts im Körper in den Knochen. Zink ist dort ein wichtiger Motor für die ständigen Umbauprozesse.
1. Es hilft bei der Bildung von Knochenbausteinen wie Kollagen. Kollagenfasern bilden mit elastischen Strängen das stützende Grundgerüst der Knochen. Daran lagern sich in der Folge Calcium- und Phosphatkristalle an, um den Knochen Härte und Stabilität zu verleihen.
2. Zink wirkt mit an der Bildung von knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) und aktiviert sie. Das ermöglicht schnelles Wachstum neuer Knochensubstanz.
Bei Zinkmangel erlahmt der Knochenstoffwechsel:
Ein schlechter Stoffwechsel im Kindes- und Jugendalter verhindert, dass genügend Knochenmasse als kräftiger Grundstock fürs Leben aufgebaut wird. Er fördert auch „Rachitis“ – weiche, verformbare Knochen mit typischen Symptomen wie X- oder O-Beinen oder einer Verkrümmung der Wirbelsäule.
Bei Erwachsenen stockt durch Zinkmangel die Knochenneubildung und fördert Osteoporose und „Osteomalazie“ – eine Knochenerweichung, die Knochenschmerzen verursacht und spontane Knochenbrüche fördert. Erkennbar ist sie in höherem Alter z.B. durch einen krummen oberen Rücken, im Volksmund als „Witwenbuckel“ bekannt.
Tipp: Um einem Zinkmangel vorzubeugen, sollten Sie zinkreiche Lebensmittel in den täglichen Speiseplan einbauen. Wenn Sie bereits unter zinkmangelbedingten Knochenproblemen leiden, können Zinktabletten von Zinkorotat-POS® wieder konstant gesunde Zinkspiegel herstellen.
Wichtig für die Knochengesundheit ist auch: