Geistige Leistungsfähigkeit

Zink – wichtig für die geistige Leistungsfähigkeit

Zink kommt als Nährstoff auch im Gehirn vor. Dort wird der Zinkbestand aber nie vollständig verbraucht – wie anderswo im Körper. Durch spezielle Anpassungsprozesse hält das Gehirn immer Reste davon fest. Ein untrügliches Zeichen, dass Zink hier unentbehrlich ist.

Ohne Zink kann der Gehirnstoffwechsel nicht funktionieren. Ob Denkvermögen, die Reaktionsfähigkeit auf Reize von außen, unser Antrieb oder die Verarbeitung von Stress: Alles ist von Zink abhängig.

Ein Zinkmangel kann schon beim Embryo im Mutterleib zu Entwicklungsstörungen des Gehirns führen. Bei Kindern trägt er zu Konzentrationsstörungen und Lernschwäche bei. Bei Erwachsenen kann er Unruhe und Reizbarkeit fördern oder – umgekehrt – völlige Lethargie und Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression. Auch bei Patienten mit Hirnerkrankungen ist häufig ein Zinkmangel feststellbar.

Wie Zink unser Gehirn gesund erhält

Das Gehirn ist der Sitz des Zentralen Nervensystems und eine komplizierte Schaltzentrale mit vielen Milliarden Zellen, die zeitgleich unzählige eingehende Informationen verarbeiten und Reaktionen darauf steuern. Hier werden z.B. „Nachrichten“ von den Körperorganen und Eindrücke von den Sinnesorganen wie Augen, Ohren und Nase gemeldet, blitzschnell zugeordnet, bewertet, gespeichert und mit entsprechenden Befehlen beantwortet. All diese Vorgänge bestimmen darüber, wie unsere Organe arbeiten, wie wir die Welt wahrnehmen, was wir denken, fühlen, uns merken und wie wir uns verhalten.

Zink kommt bei den Gehirnfunktionen eine Schlüsselrolle zu

  • Als Bestandteil wichtiger Gehirnenzyme ist es für die Bildung und den Stoffwechsel der Neurotransmitter (Nervenbotenstoffe) mit verantwortlich. Diese Botenstoffe geben Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weiter. Es gibt Botenstoffe, die erregend und aktivierend wirken (z.B. Dopamin und Glutamat), und andere, die beruhigend und hemmend sind.
    Bei Zinkmangel kann ihr Gleichgewicht aus dem Lot geraten: Fehlen Botenstoffe mit aufbauender Wirkung, die uns aktiv und widerstandsfähig gegenüber Stress machen, zeigen sich Folgen wie z.B. chronische Müdigkeit, fehlender Antrieb, Aufmerksamkeitsstörungen (auch bei ADS und ADHS), Depressionen. Fehlen Stoffe mit entspannender Wirkung, können z.B. Übererregbarkeit, Aggressivität oder gar Angstzustände auftreten.
  • Zink ist an der Umwandlung chemischer Reize in elektrische Signale beteiligt. Dadurch nehmen sie im Gehirn „Gestalt an“, z.B. als bestimmter Geruch oder Geschmack.
    Bei Zinkmangel ist häufig der Geruchs- und Geschmackssinn gestört.
  • Zink beeinflusst die Signalübertragung an den Synapsen (Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen) und dämpft die Erregung von Nervenzellen. So sorgt es dafür, dass der Körper Reflexe oder Befehle des Gehirns richtig verarbeitet und nicht überreagiert.

Was Studien gezeigt haben:

  • Zink bringt die „grauen Zellen“ auf Trab. Bei einer US-Studie mit mehr als 200 Kindern wurde getestet, ob Zink als tägliche Nahrungsergänzung über 10 Wochen Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit hat. Ergebnis: Tatsächlich schnitten die Jugendlichen in Tests bei Aufmerksamkeit und Konzentrationsvermögen, Lernfähigkeit, logischem Denken und Gedächtnisleistungen besser ab als Altersgenossen, die kein Zink bekommen hatten.*

Auffälliger Leistungsabfall, psychische Extreme? Ernährung überprüfen!

Natürlich ist so ein Hochleistungsorgan wie das Gehirn auf eine gute Ernährung angewiesen. Es macht nur 2 % des Körpergewichts aus, benötigt aber 20 % der gesamten Energie! Wenn das Gehirn auffällig schlapp macht oder die Stimmungen ins Extreme kippen, sollten Sie als erstes Ihren Speiseplan überprüfen. Wertvolle Fitmacher für Gehirn und Nerven sind vor allem Vollkornbrot und Haferflocken, fettreicher Fisch und Pflanzenöle wie Raps- oder Walnussöl, mageres Fleisch und Milchprodukte, Nüsse, Obst und Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte und Bananen. Wer das regelmäßig isst, sollte automatisch auch genug Zink aufnehmen.
Tipp: Bei einem erhöhten Zinkbedarf oder einem abgeklärten Zinkmangel können zusätzliche Tabletten von Zinkorotat-POS®  helfen, Nervenbotenstoffe und Reizverarbeitung im Gehirn wieder ins gesunde Lot zu bringen.

Wichtig fürs Gehirn ist auch:

  • Täglich 2 Liter Flüssigkeit trinken und viel bewegen, vor allem an frischer Luft. Das fördert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der „grauen Zellen“.
  • Geistig aktiv sein, den Denkapparat fordern, Neues lernen. Das ist reinstes Fitnesstraining fürs Gehirn.
  • Durch Entspannung auch Erholungspausen schaffen.

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* Studie des Grand Forks Nutrion Research Center: Zinc Nutrition and Mental Performance of Children, North Dakota, 2005  

 

 

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