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Zink kommt als Nährstoff auch im Gehirn vor. Dort wird der Zinkbestand aber nie vollständig verbraucht – wie anderswo im Körper. Durch spezielle Anpassungsprozesse hält das Gehirn immer Reste davon fest. Ein untrügliches Zeichen, dass Zink hier unentbehrlich ist.
Ohne Zink kann der Gehirnstoffwechsel nicht funktionieren. Ob Denkvermögen, die Reaktionsfähigkeit auf Reize von außen, unser Antrieb oder die Verarbeitung von Stress: Alles ist von Zink abhängig.
Ein Zinkmangel kann schon beim Embryo im Mutterleib zu Entwicklungsstörungen des Gehirns führen. Bei Kindern trägt er zu Konzentrationsstörungen und Lernschwäche bei. Bei Erwachsenen kann er Unruhe und Reizbarkeit fördern oder – umgekehrt – völlige Lethargie und Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression. Auch bei Patienten mit Hirnerkrankungen ist häufig ein Zinkmangel feststellbar.
Das Gehirn ist der Sitz des Zentralen Nervensystems und eine komplizierte Schaltzentrale mit vielen Milliarden Zellen, die zeitgleich unzählige eingehende Informationen verarbeiten und Reaktionen darauf steuern. Hier werden z.B. „Nachrichten“ von den Körperorganen und Eindrücke von den Sinnesorganen wie Augen, Ohren und Nase gemeldet, blitzschnell zugeordnet, bewertet, gespeichert und mit entsprechenden Befehlen beantwortet. All diese Vorgänge bestimmen darüber, wie unsere Organe arbeiten, wie wir die Welt wahrnehmen, was wir denken, fühlen, uns merken und wie wir uns verhalten.
Zink kommt bei den Gehirnfunktionen eine Schlüsselrolle zu
Was Studien gezeigt haben:
Zink bringt die „grauen Zellen“ auf Trab. Bei einer US-Studie mit mehr als 200 Kindern wurde getestet, ob Zink als tägliche Nahrungsergänzung über 10 Wochen Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit hat. Ergebnis: Tatsächlich schnitten die Jugendlichen in Tests bei Aufmerksamkeit und Konzentrationsvermögen, Lernfähigkeit, logischem Denken und Gedächtnisleistungen besser ab als Altersgenossen, die kein Zink bekommen hatten.*
Natürlich ist so ein Hochleistungsorgan wie das Gehirn auf eine gute Ernährung angewiesen. Es macht nur 2 % des Körpergewichts aus, benötigt aber 20 % der gesamten Energie! Wenn das Gehirn auffällig schlapp macht oder die Stimmungen ins Extreme kippen, sollten Sie als erstes Ihren Speiseplan überprüfen. Wertvolle Fitmacher für Gehirn und Nerven sind vor allem Vollkornbrot und Haferflocken, fettreicher Fisch und Pflanzenöle wie Raps- oder Walnussöl, mageres Fleisch und Milchprodukte, Nüsse, Obst und Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte und Bananen. Wer das regelmäßig isst, sollte automatisch auch genug Zink aufnehmen.
Tipp: Bei einem erhöhten Zinkbedarf oder einem abgeklärten Zinkmangel können zusätzliche Tabletten von Zinkorotat-POS® helfen, Nervenbotenstoffe und Reizverarbeitung im Gehirn wieder ins gesunde Lot zu bringen.
Wichtig fürs Gehirn ist auch:
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* Studie des Grand Forks Nutrion Research Center: Zinc Nutrition and Mental Performance of Children, North Dakota, 2005