Dermatitis

Zinkmangelbedingte Hautentzündungen behandeln

Wer eine trockene Haut hat, sollte diese behutsam pflegen und beobachten. Denn sie reagiert meist höchst empfindlich auf Reize aus der Umwelt und neigt zu Entzündungen mit juckenden, schuppenden oder nässenden Ausschlägen. Menschen mit Neurodermitis oder Schuppenflechte können ein trauriges Lied davon singen ...

Behutsame Pflege – das betrifft nicht nur die äußerliche Behandlung. Dazu gehört auch die Versorgung mit Nährstoffen von innen. So kann z.B. ein Zinkmangel die Haut immer trockener, reizbarer und anfälliger für Entzündungen machen.

Doch Zinkmangel ebnet „Dermatitis“ (Hautentzündungen) nicht nur den Weg. Er wird durch sie auch selbst gefördert: Das ständige Nässen, Schuppen, Bluten und Wundheilungsprozesse verbrauchen viel Zink im Körper. Der erhöhte Bedarf kann dann über die Nahrung häufig nicht mehr gestillt werden.

Zinkmangel macht die Haut krank und fördert Dermatitis

Info: Die Haut
Nur 1,5-4 Millimeter dünn, besteht sie aus 3 Schichten: Die Oberhaut ist eine wichtige Schutzbarriere nach außen. Sie besteht vor allem aus Hornzellen, Pigmentzellen, Tastzellen und „Wächterzellen“ des Immunsystems (Langerhans-Zellen). Ein Fettfilm hält sie geschmeidig, macht sie wasserabweisend und schützt durch seinen sauren pH-Wert zusätzlich vor Bakterien, Viren und Pilzen.
Die Lederhaut darunter ist sehr robust und durch ein kollagenes Bindegewebe zugleich elastisch. Sie enthält Blut- und Lymphgefäße sowie Tausende von Nervenfasern. Alarmieren die Wächterzellen beim Eindringen von Fremdstoffen das Immunsystem, pumpt der Körper Blut und Lymphflüssigkeit in diese Region: Sie rötet sich, schwillt an, bildet Quaddeln, Pusteln und Bläschen.
Die Unterhaut besitzt eine Bindegewebsstruktur mit Fettgewebe, Blutgefäßen und Nervensträngen, Talg- und Schweißdrüsen.

Trockene Haut – große Entzündungsgefahr
Die Haut wird trocken, wenn sie zu viel Feuchtigkeit und Fett verliert. Damit geht ihre Schutzbarriere kaputt. Sie wird durchlässiger für reizende oder allergieauslösende Stoffe, kann Keime nicht mehr gut abwehren. Bei zusätzlichen Fehlfunktionen des Immunsystems – vor allem bei ererbter Veranlagung – lösen dann sogar an sich harmlose Substanzen aus der Umwelt Entzündungen aus.

Zink kann solchen Prozessen vorbeugen
Zink ist Teil und Aktivator wichtiger Haut-Wachstumsenzyme und damit unverzichtbar für die gesunde  Entwicklung der Hautschichten und die Spezialisierung der verschiedenen Hautzellen. Außerdem verringert es die Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe wie z.B. Histamin bei allergischen Reaktionen.

Was ein Zinkmangel anrichtet, zeigen Krankheitsbilder von Menschen, denen es durch eine Zinkaufnahmestörung an genügend Zink im Körper fehlt. Das ist z.B. bei der angeborenen „Acrodermatitis enteropathica“ der Fall, häufig auch bei Darmerkrankungen, Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), alkoholbedingten Leberschäden oder sehr einseitiger Ernährung.*
Betroffene haben…
… eine trockene, entzündete Haut.
... Verhornungsstörungen in der Oberhaut, häufig mit Schuppen und Bläschen, z.B. durch fehlerhafte Reifung oder zu schnelles Wachstum der Hornzellen.
… eine gestörte Schutzbarriere, der feuchtigkeitsbindende Ceramide (Fette) fehlen.
… den Verlust von Langerhans-Zellen. Diese warnen das Immunsystem bei wirklicher Gefahr durch Keime, verhindern aber überschießende Entzündungsreaktionen, auch die gegen harmlose Stoffe.
… zusätzliche Hautinfektionen, z.B. mit Bakterien oder Candida albicans (Hefepilz).

Tipps bei trockener Haut und entzündlichen Hautkrankheiten

Ein Zinkmangel kann viele Formen von Dermatitis fördern, z.B.:

  • Kontaktekzeme (Ausschläge bei Kontakt mit z.B. Nickel, Latex, Reinigungsmitteln usw.)
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Ichthyosen (Fischschuppenkrankheit)
  • Mundrose (ausgelöst durch „Überpflegen“ der Haut mit Kosmetika oder durch kortisonhaltige Cremes)
  • Rosazea (Gesichtsrose)
  • Windeldermatitis (wunder Baby-Po).

Deshalb:

  1. Vom Arzt den Zinkstatus überprüfen lassen. Liegt ein Zinkmangel vor?
  2. Einen Mangel – in Absprache mit dem Arzt – behandeln. Bei Zinkorotat-POS®  kann die Zufuhr ganz nach Bedarf mit 1-3 Tabletten täglich geregelt werden.
  3. Daran denken, dass Sie durch entzündete Stellen, durch verletzte Zellen und abschilfernde Schuppen ständig Zink verlieren! Selbst wenn Sie häufig zinkreiche Lebensmittel verzehren, wird Ihr Zinkbedarf damit allein unter Umständen nicht gedeckt.

 

 

*
Peter Altmeyer: Zinkmangel-Dermatosen. Enzyklopädie Dermatologie, Allergologie, Umweltmedizin. Springer, 2. Auflage, 2011

Peter Altmeyer: Acrodermatitis enteropathica. Enzyklopädie Dermatologie, Allergologie, Umweltmedizin. Springer, 2. Auflage, 2011

 

 

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