Fehlt Ihnen Zink? Der Zinkmangel-Test zeigt Ihr Risiko

So groß die Bedeutung von Zink, so winzig die Mengen im Körper: Es sind nur 2-3 Gramm. Zinkmangel zweifelsfrei mit einem Bluttest festzustellen, ist schwer. Im Blut befinden sich nur 2 % des Zinks, 98 % sind in den Körperzellen gespeichert. Und sinkt der Gehalt im Blut, zieht der Körper einfach Nachschub aus seinen Speichern ab. So kann der Blutwert durchaus noch „normal“ sein – und dennoch herrscht bereits Zink-Knappheit vor. Deutlichere Hinweise geben da meist die Warnzeichen Ihres Körpers und das Anschauen der eigenen Lebensweise und Risiken. Verdacht auf Zinkmangel? Der Test bringt Klarheit.

Zinkmangel-Test – Bin ich gefährdet?

Das müssen Sie tun

Was trifft auf Sie zu? Bewerten Sie einfach die aufgeführten Aussagen auf einer Skala von 0 bis zur möglichen Höchstpunktzahl. Und kreuzen Sie an, was für Sie gilt. Das Testergebnis zeigt Ihnen dann ihr individuelles Risiko für einen Zinkmangel.

Zinkmangel-Test nach Werner Winker und Dr. med. Monika Schwarz
Pfeil
Risikofaktoren
Beschwerden
Ihr Ergebnis
Risikofaktoren für einen Zinkmangel, die auf Sie zutreffen:
Lebensweise
Anhaltender Stress – auch psychischer Art
Schweißtreibender Sport, Leistungssportler/in
Regelmäßige Saunagänge
Starker Alkoholkonsum
Drogenkonsum (z. B. Kokain, Haschisch)
Männer: starke sexuelle Aktivität
Regelmäßige/r Raucher/in
Körperliche Schwerstarbeit
Trauerfall im persönlichen Umfeld
Monitor- oder Bildschirmarbeitsplatz
Computer als Freizeitbeschäftigung
Schwangerschaft/en, Stillzeit
Medikamente/Behandlungen
Cortison- oder Penicillamin-Einnahme
Frauen: Einnahme der „Pille“
Häufige Verwendung von Abführmitteln
Chemo- oder Strahlentherapie
Narkose/n in jüngster Zeit
Hohe Kupfer- oder Eisenaufnahme (Präparate)
Krebs- oder Tumorerkrankungen
Diabetes (Typ-I oder Typ-II)
Essgewohnheiten
Fleischarme Ernährung (kein Rindfleisch, Leber)
Essstörungen, Bulimie, Anorexie
Häufige Fastenkuren oder Diäten
Unterernährung, Mangelernährung
Hohe Calciumaufnahme (z. B. Milch, Käse)
Hohe Magnesiumzufuhr (z.B. Präparate, Bananen)
Hohe Phytatzufuhr (z.B. Bohnen, Vollkorngetreide)
Starke Gewichtsabnahme in jüngster Zeit
Weiter
Beschwerden, die auf einen Zinkmangel hinweisen:
Körperliche Beschwerden
Schwaches Immunsystem
Starker Haarausfall
Anhaltende Hautprobleme
Geruchs- oder Geschmacksstörungen
Schlecht heilende Wunden
Häufige Erkältungen, Grippeanfälligkeit
Nagelveränderungen (z. B. weiße Flecken)
Allergien, Heuschnupfen
Heißhunger (z. B. auf Fleisch, Schokolade, Kakao, Marzipan, Cashewkerne, Austern)
Hörsturz, Tinnitus, Gehörprobleme
Männer: Impotenz, sexuelle Lustlosigkeit
Frauen: prämenstruelles Syndrom
Übergewicht
Nachtblindheit, Sehstörungen
Fieberbläschen, Herpes labialis
Psychische Beschwerden
Depressionen, Angstzustände, Phobien
„Wochenbettdepressionen“ nach der Geburt
Suizidgedanken oder Suizidversuche
Schizophrenie, Persönlichkeitsveränderung
Aggressivität, Gereiztheit
Konzentrationsschwäche, Leseunlust
Schlechtes Namensgedächtnis
Gedankenstörungen
Sonstige Beschwerden
Fehlende Traumerinnerung
Andauernde Schlafstörungen
Aufwachprobleme
Wechselnde oder schlechte Handschrift
Ergebnis